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Vier Regeln gegen den Blackout

 

Alles gelöscht? Vier Regeln gegen den Blackout

Rumms – Du sitzt in einer Prüfung und es fühlt sich an, als sei alles was Du in den letzten Tagen so mühsam gepaukt hast, wie auf Knopfdruck aus Deinem Gehirn gelöscht? Fast jeder kennt die Angst vor einem sogenannten Blackout, der in Sekunden die ganzen Lernvorbereitungen scheinbar zu Nichte macht und nicht selten Panik auslösen kann. Doch was führt zu einem solchen Blackout und vor allem: Was kann man in einer solchen Situation konkret dagegen tun?


Ein Blackout kann, ähnlich wie bei einer Computer-Festplatte, durch eine Überlastung mit Informationen entstehen. Dies aber nicht, weil es im Vorfeld so viel Stoff zu lernen gab, sondern vielmehr weil man kurz vor oder während der Prüfung einige ungünstige Strategien anwendet, die das Denken blockieren. Hier ein paar Regeln, die einem Blackout vorbeugen:

1. Am Tag der Prüfung nicht mehr lernen!
Blackouts treten häufiger bei Kindern und Jugendlichen auf, die noch bis kurz vor der Prüfung lernen, z.B. in der kleinen Pause davor nochmal kurz was nachlesen etc. Effektiv ist dies nicht - vielmehr kreisen die Gedanken dabei zumeist unproduktiv hin und her, eventuell werden dabei Themen entdeckt, die man scheinbar vergessen hat zu lernen etc. Dies führt dazu, dass sich langsam immer mehr Ängste einstellen - schon bevor die Prüfung überhaupt begonnen hat.

2. Sich vor der Prüfung zurückziehen!

Sich von den Klassenkameraden kurz vor der Prüfung mit Fragen wie „Hast du das auch gelernt?“ oder „Muss man das können?“ verunsichern zu lassen, führt zu ebenfalls zu Denkblockaden.

3. Sich Zeit lassen und in Ruhe nachdenken!
Während der Prüfung selbst sollte man darauf achten, weder ständig von Aufgabe zu Aufgabe zu springen noch sich in sinnlosen Rechnereien darüber zu verlieren, welche Aufgabe welche Punkte ergibt. Wichtig ist es, Aufgabe für Aufgabe zu bearbeiten. Erst zur nächsten Aufgabe gehen, wenn die vorherige gelöst ist oder man wirklich nicht weiterkommt.

4. Tief durchatmen!
Auch wenn man in einer Prüfung das Gefühl hat, dass einem nichts mehr einfällt oder man merkt, dass sich ein Anflug von Angst einstellt, ist das noch überhaupt nicht schlimm. So wie ein Künstler auch nach vielen Jahren noch Lampenfieber hat bevor er auf die Bühne tritt – so gehört eine gewisse Nervosität zu Prüfungssituationen einfach dazu. Dies gilt es zu akzeptieren. Keine Angst vor der Angst! Stattdessen lieber eine kurze Pause machen, ein paar Mal tief durchatmen und sich dann wieder auf die Aufgabe konzentrieren.