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„Auf die Prüfung lerne ich morgen“ – Was tun gegen Aufschieberitis?

 

Was tun gegen Aufschieberitis?
Nur noch schnell …


die Schreibtischschubladen gründlich ausmisten, den Bücherschrank nach Farben ordnen oder alle letztjährigen Fotos auf dem Rechner durchsortieren - wer kennt den Versuch nicht, sich durch solche Lückenfüllertätigkeiten vor dem Lernen zu drücken?

Umgangssprachlich als „Aufschieberitis“ bekannt, lautet der wissenschaftliche Fachbegriff für diese Verhaltensweise Prokrastination. Wenn Ihr also für eine Prüfung lernen müsst, stattdessen aber doch lieber das Badezimmer putzt, prokrastiniert Ihr. Und während die Spiegel und Armaturen glänzen, wächst der Berg Eurer nicht in Angriff genommener Lerninhalte, und damit leider auch Euer schlechte Gewissen, unaufhörlich vor sich hin …

Um diesen Berg erfolgreich bewältigen zu können, versucht doch mal folgenden kleinen Trick:

Statt Euch die gesamte Aufgabe im Ganzen vorzunehmen und stets den zu erreichenden Gipfel im Blick zu haben, versucht einmal gezielt, ganz klein anzufangen. Am besten überlegt Ihr Euch dafür die zwei bis drei kleinstmöglichen Schritte, die für die Bewältigung der Aufgabe notwendig sind.

Hinsichtlich einer tatsächlichen Bergbesteigung könnten dies zum Beispiel sein: Literatur zum Thema Bergsteigen recherchieren, Wanderschuhe kaufen oder jemanden anrufen, der eine solche Tour schon einmal gemacht hat.

Diese ersten Etappen anzugehen, weckt zumeist weniger innere Widerstände und schafft einen ersten Zugang für Euch. Dabei gilt: Je kleiner die Schritte, desto größer ist die Chance, jeden dieser Schritte erfolgreich bewältigen zu können. Und diese Teilerfolge tragen dann maßgeblich zu Eurer weiteren Motivation bei. Häufig ergibt sich so Schritt für Schritt die gesamte Aufgabe – oder zumindest ein guter Anknüpfungspunkt für die nächsten drei Schritte.


Also los – denn schließlich beginnt jede noch so große Reise immer mit einem ersten Schritt …