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Horror vor dem Zeugnistag?

4 Tipps für den richtigen Umgang mit schlechten Noten

Oh weh - die Halbjahreszeugnisse! So manchem Schüler graut es regelrecht vor diesem Tag. Der Nachhauseweg mit schlechten Noten im Ranzen fällt schwer … Die Reaktion der Eltern ist an diesen Tagen ganz entscheidend. Hier 4 Tipps für den richtigen Umgang mit schlechten Noten:

  1. Durchatmen und Ruhe bewahren
    Auch wenn die Sorge groß ist oder Emotionen hochkochen, gilt es, sich zunächst zurückzunehmen. Sprüche wie „Du hast uns sehr enttäuscht!“ oder „So wird nie was aus dir!“ sind kontraproduktiv und demotivieren zusätzlich.
  2. Gemeinsame Ursachenforschung
    Das Zeugnis sollte differenziert betrachtet werden. Möglicherweise ist das Kind nur in einem Fach abgerutscht, hat sich in einem anderen vielleicht sogar verbessert? Entscheidend ist es, ganz in Ruhe gemeinsam mit dem Kind die Ursachen für die schlechten Noten zu ermitteln. Lag es an einer verhauenen Klassenarbeit, an mangelnder Mitarbeit im Unterricht oder mehrfach nicht gemachten Hausaufgaben?
  3. Mut machen und Selbstbewusstsein stärken
    Wichtig ist es, dem Kind Mut zu machen. Es darf sich nicht wertlos fühlen nur weil es ein schlechtes Zeugnis hat. Viele Talente und Begabungen spielen in der Schule keine große Rolle, obwohl es vielleicht Fähigkeiten sind, die jemanden im späteren Leben erfolgreich machen.
  4. Lösungen finden und Chancen sehen
    Gemeinsam gilt es nun realistische Ziele zu vereinbaren und Maßnahmen dafür zu entwickeln: Vielleicht ist der Zeitpunkt oder die Reihenfolge der Hausaufgaben zu überdenken? Eventuell braucht das Kind mehr Schlaf oder weniger Ablenkung? Oder es ist an der Zeit, professionellen Nachhilfeunterricht in Anspruch zu nehmen?

Durch das gemeinsame Entwickeln und Umsetzen der Änderungsstrategien lernt das Kind, wie man unangenehme Situationen aktiv bewältigen kann, anstatt sie hilflos hinzunehmen. Eine wichtige Fähigkeit für das weitere Leben!